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Tokyo

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Angekommen sind wir um 23:15 am Flughafen Haneda in Tokyo. Da ich mich im Vorfeld bereits informiert habe, wusste ich, dass die Öffis nur bis Mitternacht gehen. Da beide Flughäfen ziemlich weit außerhalb der Stadt liegen und die Taxipreise generell extrem hoch sind, wollten wir unbedingt mit den Öffis ins Hotel. Um knapp Mitternacht stehen wir an der Monorail. Erste Verwirrung steht an. Ich versuche krampfhaft Personal um Auskunft zu fragen, doch Englisch versteht in Tokyo kaum jemand…. Diese Erfahrung durften wir im Laufe unserer Reise noch öfters machen. Auf jeden Fall haben wir gerade noch die letzte Bahn in die Stadt bekommen.

Angekommen in unserem Hotel in Akasaka, welches wirklich eine tolle Ausgangslage für Tokyo ist, wurden wir in unserem winzig kleinem Zimmer (die Hotelzimmer sind in Tokyo generell sehr klein) mit Pyjamas und Hausschlapfen überrascht. Todmüde fallen wir ins Bett nach der langen Anreise.

Von Haneda bis Akasaka

Am nächsten Morgen starten wir mit einem Frühstück in den Tag, bevor es mit der Metro (die nur 5 Gehminuten vom Hotel entfernt liegt) zum Kaiserpalast geht. Den kann man sich eigentlich sparen, hab ich im Vorfeld bereits gehört, weil man ohnehin keinen Zugang hat. Daher sind wir einfach durch den Park in Richtung Nijubashi-Brücke geschlendert, welches das meist fotografierte Bild mit Blick auf den Kaiserpalastes ist.

Über das Viertel GINZA, welches als Geschäfts- und Shoppingviertel gilt, klappern wir die Straßen bis hin zum Tsukiji-Fischmarkt ab. Er gilt als Geheimtipp, wenn man schon vor 5 Uhr morgens dort ist und sich mit wenigen anderen Touristen die Tunfischauktionen ansehen kann. Das haben wir allerdings zeitlich nicht geschafft. Trotzdem sollte man dort einen Abstecher machen, weil man das frischste Sushi, Austern und viele andere Spezialitäten verkosten kann und sich das rege Treiben im Getümmel ansehen kann.

Mit der Metro gings dann in Richtung Tokyo Tower. Wusste ihr, dass es in Tokyo eine Freiheitsstatue und einen Eifelturm gibt? Der rote Eifelturm, Tokyo Tower, gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt und ich 8 Meter höher als der in Paris.

Da es in Tokyo einige Aussichtsplattformen gibt, habe ich mich im Vorfeld bereits informiert und ich habe mich für die in den Roppingi Hills entschieden, weil man von dort einen Ausblick auf den Skytower hat und auf der obersten Etage, bei einem Hubschrauber Landeplatz eine Sicht ohne Glas über die Stadt hat. Wir haben uns jedoch bereits mit der unteren Etage begnügt und konnten vor dort aus tolle Bilder shooten.

Tonkatsu – bestes Schnitzel der Welt

Ich war etwas besorgt wegen der japanischen Küche, weil ich eigentlich kein Sushi und keinen rohen Fisch mag. Daher habe ich mich im Vorfeld ein bischen schlau gemacht bezüglich Spezialitäten. Ich bin auf ein Restaurant namens Butagumi in den Roppongi Hills gestoßen. Nicht ganz einfach zu finden und ziemlich unscheinbar, geht man durch eine einfache Holztür in dieses Restaurant. Wir mussten die Schuhe ausziehen und wurden an unseren Tisch gewiesen. Tonkatsu soll das beste Schnitzel der Welt sein und ich muss sagen wir wurden nicht enttäuscht. Man wählt selbst welchen Teil Fleisch man vom Schwein haben möchte. Dazu werden Krautsalat, Misosuppe, Reis & Sojasauce gereicht. Die knusprige Panade und das saftige Fleisch schmecken einfach himmlisch. Wir waren sehr begeistert.

Abends ging es dann zur bekanntesten Adresse in Tokyo. Der Shibuya Crossing. Mit mehr als 15.000 Menschen läuft man hier gleichzeitig über die Kreuzung. Die Reklameleuchten herum lassen selbst den Times Square in NYC alt aussehen. Einen Geheimtipp habe ich für euch. Beim Starbucks Kaffee geht eine kleine Stiege in den ersten Stock von dem man das Gewimmel gut beobachten kann.

Zum Abschluss des Tages sind wir noch nach Harajuku geschlendert in die bekannte Takeshita Street. Die gleichnamigen Mädels, mit ihren auffällig bunten Styles, hätten die Selfies erfunden, sagt man. Bei den kitschig bunten Läden hat man einiges zu sehen. Wir haben dort noch einen Abstecher in ein Katzencafe gemacht. Man zahlt einen gewissen Betrag und kann dann hinein um die freilaufenden Katzen zu streicheln. Es gibt aber in Tokyo auch noch Hunde- und Eulencafes. Hier gibt’s einfach die verrücktesten Sachen, da kommt man aus dem Stauen nicht mehr raus.

 

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